Malediven Ferien
Kaum treten Sie aus dem Wasserflugzeug, spüren Sie die einzigartige Atmosphäre der Malediven und ihrer Atolle: weisse Sandstrände, klares Wasser mit farbenfrohen Korallenriffen und Bungalows auf Stelzen direkt über der Lagune. Im Kaafu-Atoll liegt die Hauptstadt Malé und zeigt zwischen kleinen Cafés, dem Dorfplatz mit traditionellen Trommelklängen und Fähranlegern den authentischen Alltag. Menschen treffen sich auf den Picknickinseln rund um Kurendhoo für Fisch vom Holzkohlegrill oder bestaunen in Maafushi die handwerklich geflochtene Körbe. Im Lhaviyani-Atoll starten Tauchgänge entlang langer Riffkanten und führen zu deren Meeresbewohnern, wie Schwarzspitz-Riffhaie, grünen Meeresschildkröten oder Stachelrochen. Wer eine Auszeit im Indischen Ozean plant, findet mit Migros-Ferien ein passendes Angebot mit Flug und Hotel für Ferien Malediven.
Malediven Urlaub: Lage, beste Reisezeit und Anreise
Die Republik Malediven liegt im Indischen Ozean südwestlich von Sri Lanka und erstreckt sich über 26 natürliche Atolle wie Baa, Ari oder Addu. Die niedrigeren Inseln zeigen je nach Region Unterschiede, etwa die langgezogenen Lagunen um Lhaviyani oder die breiteren Riffe südlich des Addu-Atolls.
Aufgrund der Nähe zum Äquator herrscht auf den Malediven ein tropisches Klima mit stabilen Temperaturen von 28 bis 31 Grad mit kaum grossen Schwankungen im Jahresverlauf. Zwischen November und April bestimmt der trockene Nordost-Monsun mit ruhigen Tagen den Alltag und gilt allgemein als beste Reisezeit für Malediven Ferien: meist trocken, sonnig und mit guter Sicht zum Tauchen und Schnorcheln. Das gilt besonders im Nord‑Malé‑Atoll, wo die Sicht unter Wasser aussergewöhnlich klar ist und rund um Rasfari regelmässig grosse Fischschwärme beobachtet werden.
Von Mai bis Oktober bringt der feuchte Südwest-Monsun stärkeren Wind, der rund um Fuvahmulah oft Surfschulen fördert, falls Sie erste Versuche im Wellenreiten ausprobieren wollen. Trotz häufigerer Regenschauer scheint die Sonne und die Temperaturen bleiben angenehm warm.
Für Ferien auf den Malediven erfolgt der Flug von Zürich nach Malé meist mit einem Zwischenstopp, die gesamte Reisezeit beträgt dabei zwischen 11 und 15 Stunden. Direktverbindungen dauern in der Regel rund 9,5 bis 10 Stunden. Sobald Sie den Flughafen Malé (Velana International Airport (MLE)) erreichen und sich der Blick über die umliegenden Inseln eröffnet, geht die Reise weiter mit dem Schnellboot oder mit dem Wasserflugzeug, mit welchem Sie Orte wie Maafushi in weniger als einer Stunde oder auch abgelegene maledivischen Inseln im Noonu- oder Gaafu-Atoll erreichen.
Malediven Ferien: Sehenswürdigkeiten
Malé ist nicht nur weisser Sandstrand und Palmen, sondern überzeugt auch kulturell. Die goldene Kuppel der Grand Friday Mosque setzt einen markanten Akzent und prägt den Jumhooree Maidan, einen Platz, der sich am Morgen mit Pendelwegen zwischen Hafen und Regierungsviertel füllt. Ein wichtiger Teil des Stadtbildes von Malé ist die historische Hukuru Miskiy Moschee und zeigt mit ihren Korallensteinwänden eine Bauweise, die auf anderen Inseln kaum anzutreffen ist. Im Nationalmuseum nahe des Sultan Parks können die Spuren der Zeit nachverfolgt werden, wo Alltagsgegenstände früherer Siedlungen die Entwicklung des Inselstaates darstellen. Rund um den Hafen von Malé spielt sich auf den Fischmärkten der tägliche Handel mit frischem Fang ab. Auch unter dem Meeresspiegel lässt sich Geschichte entdecken: Im Addu-Atoll, zwischen den Inseln Maradhoo und Hithadhoo, ist das Wrack der British Loyalty rund 33 m in die Tiefe des Meeres gesunken und ein beliebtes Tauchziel mit reichem Meeresleben.
Grand Friday Mosque
Die Grand Friday Mosque, auf Dhivehi auch Masjid-ul-Sultan Muhammad Thakurufaanu Al Auzam genannt, ist die grösste Moschee der Malediven und ein beeindruckendes Beispiel islamischer Architektur. Sie wurde 1984 erbaut und war ursprünglich ein Geschenk der Regierungen von Saudi-Arabien, Malaysia, Brunei und Pakistan. Heute ist sie ein architektonisches Wahrzeichen mit charakteristischen Merkmalen wie dem goldenen Minarett und der Fassade aus weissem Marmor. Bewundern Sie die kunstvollen Verzierungen und die ruhige Atmosphäre, die die religiöse Bedeutung des Ortes hervorheben.
Fischmarkt auf Malé
Der Fischmarkt auf Malé ist ein lebendiger Ort, der das tägliche Leben der Einheimischen authentisch widerspiegelt. Jeden Morgen legen die Fischerboote an und präsentieren ihren Fang. Zwischen den vielen Ständen ist reger Betrieb, wo frischer Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden, während ab und zu eine frische Meeresbrise hinüber weht. Ein Besuch bietet Einblicke in die lokale Kultur und die Bedeutung des Fischfangs für den Inselstaat.
Hukuru Miskiy Moschee
Ebenfalls ein bedeutendes Beispiel der islamischen Architektur ist die Hukuru Miskiy Moschee, die als älteste noch erhaltene Moschee der Malediven gilt. Der Bau reicht weit in die Vergangenheit zurück, genauer gesagt bis ins Jahr 1656. Auf Fundamenten eines noch älteren Gotteshauses wurde sie aus Korallenstein gebaut und beeindruckt mit kunstvollen, arabischen Schnitzereien und Inschriften vergangener Zeiten. Die Moschee steht unter Denkmalschutz und ist ein wichtiger Ort für die lokale Gemeinschaft.
Wrack der British Loyalty
Das Wrack des britischen Öltankers British Loyalty liegt im Addu-Atoll und zählt zu den bekanntesten und faszinierendsten Tauchzielen der Malediven. Nach einem Torpedoangriff im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1946 von den Briten selbst versenkt und ruht seither auf dem Meeresgrund. Mit der Zeit haben Korallen und Meereslebewesen das Wrack in ein lebendiges Ökosystem verwandelt; nicht selten ziehen Riffhaie, Schildkröten oder Mantas ihre Bahnen um das versunkene Schiff. Die Erkundung gewährt Eindrücke in die maritime Geschichte der Region.
Briefmarkenmuseum der Malediven
Klein, aber fein: Das Briefmarkenmuseum hält die philatelistische Geschichte der Malediven fest. Die Sammlung umfasst seltene Briefmarken und Dokumente, die Einblicke in die politische und kulturelle Entwicklung des Inselstaates geben. Geschichtsinteressierte und Sammler können mehr über die kunstvollen Designs und die Geschichte hinter den Marken erfahren. Eine ruhige Abwechslung gegenüber dem geschäftigen Treiben der Stadt.
Malediven: Regionenübersicht
Malediven Ferien buchen: Unsere Ideen und Empfehlungen
Auf Inseln wie Vaadhoo oder Mudhdhoo entsteht ein fast surreales Phänomen: In der Nacht lässt mikroskopisch kleines Plankton den Strand blau leuchten. Diese Biolumineszenz wird oft «Sea of Stars» genannt und ist ein aussergewöhnliches Erlebnis.
Die Malediven bleiben eine der schönsten Tauchdestinationen weltweit. Die «Hai-Insel», besser bekannt als Fuvahmulah, ist das Zuhause von zahlreichen Arten wie Tigerhaien, Fuchshaien oder Hammerhaien. Auch das Vaavu-Atoll mit «Fotteyo Kandu», einer der besten Tauchspots der Malediven, das Mantarochen-Paradies im Baa-Atoll sowie das Walhai-Highlight im Ari-Atoll begeistern viele Menschen.
Viele Resorts bieten Marine Biology Workshops an, die Kindern spielerisch beibringen, warum Schildkröten geschützt werden müssen, wie man Riffe respektvoll erkundet und wie Korallen wachsen. Zudem bietet eine Kajaktour mit Glasboden eine schöne Alternative für Kinder, die nicht schnorcheln, aber dennoch Fische und Korallen sehen wollen.
Wir empfehlen Inselhopping im Ari-Atoll – eine vielseitige Möglichkeit, mehr als nur eine Insel zu sehen. Mit guten Speedboat-Verbindungen und vielen bewohnten sowie unbewohnten Inseln lernen Sie das Atoll aus verschiedenen Winkeln kennen.
Auf Inseln wie Dhigurah entstehen in Gasträumen nahe Eindrücke der lokalen Küche, besonders wenn morgens frisch zubereitetes Mas Huni serviert wird, während der Duft von Kokos und Limette die Luft prägt.
Was im Koffer für die Malediven nicht fehlen sollte:
- hochwirksamer Sonnenschutz
- Mückenschutz
- eigene Schnorchelausrüstung
- wasserdichter Beutel für Ausflüge
Malediven: Highlights
Auf den Malediven entstehen viele einzigartige Momente. Auf Rangali Island etwa ermöglicht das Unterwasserrestaurant Ithaa einen direkten Blick auf die Riffstruktur der Insel. Frisch Verheiratete verbringen ihre Flitterwochen auf Inseln wie Veligandu, wo die Paare herrliche Ruhe und gemeinsame Zeit zwischen Palmen und Sandflächen geniessen.
Neoprenanzug anziehen und aufs Surfbrett hüpfen: Auf Thulusdhoo finden Surfende konstante Wellen, die von umliegenden Riffen geprägt werden. Tauchgänge rund um Maaya Thila eröffnen einen Blick auf steile Wände mit Schwärmen von bunten Riffbewohnern. Beim Schnorcheln nahe Dhigurah zeigt sich das Zusammenspiel von Korallen, Meeresbewohnern und flachen Lagunen besonders eindrücklich.
Tauchen rund um Maaya Thila
Maaya Thila ist ein beliebter Tauchplatz auf den Malediven, gilt sogar als eines der besten Tauchziele weltweit. Bekannt für seine vielfältige Unterwasserwelt beherbergt das kreisförmige Unterwasserriff Weissband-Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Adlerrochen und viele weitere Arten. Tagsüber tummeln sich Schildkröten rund um das Thila; nachts werden die Haie aktiv und jagen ihre Beute im Strom. Die klare Sicht und die angenehmen Wassertemperaturen machen das Tauchen hier besonders. Empfehlung: Für Tauchende mit etwas Erfahrung aufgrund starker Strömungen.
Schnorcheln bei Dhigurah
Dhigurah in den Malediven bietet hervorragende Schnorchelbedingungen und ist bekannt für seine häufigen Walhaisichtungen, da die Insel am Rand eines tiefen Kanals liegt. Ebenfalls ist das Gewässer reich an buntem Meeresleben, Korallenriffen und einer Vielzahl von Fischen. Die ruhigen Strömungen machen das Schnorcheln für alle zugänglich. Die lokale Insel mit einfachen Gästehäusern gilt als Highlight für naturnahe Reisende.
Unterwasserrestaurant
Das Ithaa Restaurant ist weltweit eines der bekanntesten Unterwasser-Restaurants und liegt etwa 5 Meter unter der Meeresoberfläche. Durch den gläsernen Tunnel, der einen 270-Grad-Panoramablick bietet, blicken die Gäste während des mehrgängigen Degustationsmenüs auf umliegende, farbenfrohe Korallen und eine Vielzahl von Fischen. Hier wird nicht nur die Kulinarik gefeiert, sondern auch die Schönheit des Meeres.
Surfen auf Thulusdhoo
Thulusdhoo, eine bewohnte Insel, ist die Surfer-Hauptstadt der Malediven schlechthin. Jegliche Erfahrungsstufen kommen hier zum Vergnügen, dank verschiedener Surfspots und konstanter Wellen. Die berühmte Welle «Cokes» bricht rechts und hat lange, hohle Wellen. Die beste Saison ist von März bis Oktober. Abseits des Surfens gibt es auch Möglichkeiten, am Strand zu entspannen oder die lokale Kultur zu entdecken.
Flitterwochen auf Veligandu
Veligandu gehört zu den romantischsten Inseln der Malediven: Adults Only, weisse Sandstrände und klares Wasser schaffen eine idyllische Kulisse für Flitterwochen. In den privaten Overwater-Bungalows mit Glasböden und Sonnendecks können die Paare entspannen oder bei einem gemeinsamen Schnorchelgang die Unterwasserwelt erkunden. Ein Abendessen auf einer Yacht, während die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet, rundet den perfekten Tag ab.
Malediven: Naturhighlights
Die Malediven gehören zu den artenreichsten Meeresregionen der Welt. Unter der Wasseroberfläche zeigen sich die Korallenriffe rund um Angafaru im Baa-Atoll, wo Schutzgebiete die Regeneration fördern. Meeresschildkröten grasen in der Lagune des Addu-Atolls oft in Küstennähe, wo sie in den ausgedehnten Seegraswiesen ihren Lebensraum gefunden haben. Auf Fuvahmulah trifft man auf stehende Süsswasserseen, die in der Inselwelt selten anzutreffen sind und von besonderer Vegetation umgeben werden. Der flache Küstenbereich des Lhaviyani-Atolls ist bekannt für Sandbänke, die sich durch die Strömung regelmässig verlagern. Auf Vaadhoo im Raa-Atoll entsteht das sogenannte «Sea of Stars», bei dem Biolumineszenz im flachen Wasser während bestimmter Nächte sichtbar wird.
Korallenriffe von Angafaru
Angafaru liegt im Baa-Atoll, das von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet wurde. Die Riffe rund um die unbewohnte Insel gelten als einige der intaktesten der Malediven und tragen zur Erhaltung der marinen Biodiversität bei. Die Unterwasserwelt ist lebendig und Heimat von hunderten Fischarten, Schildkröten und grossen Schwärmen von Napoleonfischen. Tauchen und Schnorcheln ermöglichen einen direkten Blick auf beeindruckende Korallenformationen und die Vielfalt der Meeresbewohner.
Sea of Stars
Sea of Stars im Raa-Atoll ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Sobald die Nacht eingebrochen ist, leuchtet das Wasser in einem intensiven Blau. Die Ursache dafür sind Mikroorganismen, genauer gesagt biolumineszierende Phytoplankton der Gattung Noctiluca scintillans. Sie geben bei Bewegung Licht ab, so hinterlässt jeder Schritt im Wasser und jede Welle eine Spur strahlenden Blaus. Wichtig zu wissen: Das Phänomen taucht nicht regelmässig auf, aber besonders häufig anzutreffen zwischen Juli und Februar.
Süsswasserseen von Fuvahmulah
Auf der Insel Fuvahmulah existiert eine geologische Besonderheit: Als eine der wenigen Inseln des Archipels besitzt sie zwei natürliche Süsswasserseen, genannt Bandaara Kilhi und Dhadimagi Kilhi. Umgeben von üppiger Vegetation sammelte sich Regenwasser über Jahrtausende im Korallensanduntergrund und ist heute Heimat von einer eigenen Vogel- und Pflanzenwelt. Die Insel ist nicht nur für ihre Seen bekannt, sondern auch bei Tauchenden beliebt, denn vor der Küste im offenen Ozean tummeln sich Thunfischschwärme und Tigerhaie.
Lagune von Addu Atoll
Das Addu-Atoll liegt ganz im Süden und ist das einzige Atoll der Malediven, dessen Inseln durch Dämme und Brücken miteinander verbunden sind. Die Lagune im Innern zählt zu den grössten geschlossenen Lagunen des Indischen Ozeans. Das türkisfarbene Wasser ist klar und lädt zum Schnorcheln und Tauchen ein. Die vielfältige Unterwasserwelt ist geprägt von intakten Korallengärten und dem Wrack der British Loyalty.
Wandernde Sandbänke
Die wandernden Sandbänke verteilen sich über das gesamte Archipel und sind sogenannte «Sandbanks»: kleine, weisse Sandflächen, die kaum einen halben Meter über dem Meeresspiegel liegen. Sie verschieben sich langsam je nach Strömung und Gezeiten, einige tauchen sogar nur für wenige Stunden auf oder verändern ihre Form. Viele Resorts organisieren Ausflüge zu solchen Sandbänken, um zu Picknicken oder einfach nur, um mitten im grossen Ozean zu stehen, umgeben von nichts ausser Wasser.
Malediven: Top Atolle
Die Malediven bestehen aus 26 natürlichen Atollen, die sich vom Norden bis nach Süden über rund 900 Kilometer im Indischen Ozean erstrecken. Jedes Atoll ist ein ringförmiges Korallenriff, das eine flache Lagune umschliesst und aus zahlreichen kleinen Inseln besteht. Die bekanntesten Atolle für Reisende sind das Nord- und Süd-Malé-Atoll rund um die Hauptstadt, das Baa-Atoll im Nordwesten mit seinem UNESCO-Biosphärenreservat oder das Nord- und Süd-Ari-Atoll, das für seine Walhaie und faszinierenden Tauchgründe bekannt ist.
Die Atolle unterscheiden sich nicht nur geografisch, sondern auch im Charakter und Angebot: Der Norden ist stärker touristisch erschlossen, während der Süden sowohl über als auch unter Wasser als ursprünglicher und artenreicher gilt.
Baa-Atoll
Das Baa-Atoll ist bekannt für sein UNESCO-Biosphärenreservat und seine atemberaubende Unterwasserwelt. Was viele nicht wissen: Die berühmte Hanifaru Bay mit ihren Manta-Ansammlungen ist nur während der Südwestmonsunzeit von Mai bis November zugänglich, und der Zugang ist streng eingeschränkt. Das Atoll besitzt ebenfalls eine aussergewöhnliche Korallendichte: Über 250 Korallenarten wurden hier dokumentiert. Abseits der Hauptresortinseln existieren noch echte Fischerinseln wie Eydhafushi. Dort wird noch traditioneller Thunfischfang mit der Angel praktiziert, die sogenannte «Pole and Line»-Methode.
Kaafu-Atoll
Kaafu, gebildet aus dem Nord‑Malé‑Atoll und dem Süd‑Malé‑Atoll, umgibt die Hauptstadt Malé und ist das meistbesuchte Atoll der Malediven, aber gleichzeitig auch das unterschätzteste. Viele Reisende nutzen es mehr als Durchgangsstation. Dabei liegt hier mit dem Nord-Malé-Atoll eines der historisch bedeutsamsten Gebiete des Landes: Die Insel Gaafaru war über Jahrhunderte berüchtigt für ihr gefährliches Riff, an dem zahlreiche Schiffe verunglückten. Über 20 dokumentierte Schiffswracks aus verschiedenen Epochen liegen bis heute in den Gewässern rund um die Insel.
Ari-Atoll
Das Ari-Atoll, bestehend aus Nord- und Süd-Ari-Atoll, ist eines der grössten Atolle der Malediven und gehört zu den artenreichsten Meeresgebieten der Welt. Nebst traumhaften Sandstränden und klarem Wasser gibt es im Süd-Ari-Atoll etwas, das weltweit nur an wenigen Orten vorkommt: Entlang der strömungsreichen Aussenriffe sorgen nährstoffreiches Wasser und hohe Planktonkonzentrationen dafür, dass sich ganzjährig Walhaie aufhalten. Luxuriöse Resorts laden zum Entspannen ein und bieten direkten Zugang zu den schönsten Plätzen der Umgebung.
Lhaviyani-Atoll
Das Lhaviyani-Atoll im Norden ist für seine Resorts und die reiche Unterwasserwelt bekannt, aber auch geologisch spannend: Zwischen den Inseln wandern submarine Sandwellen, die bis zu zwei Meter hoch werden können – unter Wasser wohlgemerkt. Ebenso in der Tierwelt bietet das Atoll faszinierende Vorkommnisse, wie die ungewöhnlich viele Adlerrochen-Putzstationen oder Schildkröten-Nistkolonien; die Meeresschildkröten kommen auf vereinzelten unbewohnten Inseln an Land, um Eier abzulegen. Wissenswertes: Die Insel Naifaru ist für ihre überdurchschnittlich hohe Bildungsrate und als Ausbildungszentrum für maledivische Lehrberufe angesehen.
Raa-Atoll
Raa-Atoll hat Lagunen, die so tief sind, dass sie von Einheimischen «Blue Holes» genannt werden. Diese Becken beherbergen seltene Schwärme und nachtaktive Fische, die sonst nur in grosser Tiefe vorkommen. Interessant ist auch, dass das Atoll zu den wenigen Atollen gehört, in denen bis heute traditionelles Handwerk gepflegt wird: Auf der Insel Alifushi werden seit vielen Generationen die maledivischen Holzboote «Dhoni» hergestellt, die in alle Teile der Malediven verkauft werden. Seine unberührten, touristisch kaum erschlossenen Hausriffe machen das Raa-Atoll ausserdem bei Schnorchelnden sehr beliebt.
Malediven: Wissenswertes
Malediven: Häufig gestellte Fragen
Die beste Reisezeit für die Malediven liegt zwischen Dezember und April, wenn der Nordostmonsun stabile Bedingungen schafft und die Temperaturen auf Inseln wie Maafushi oder Dhigurah meist zwischen 28 und 31 Grad liegen. In dieser Phase zeigen sich die Seewege rund um das Ari-Atoll besonders ruhig, was Transfers per Dhoni oder Speedboat erleichtert. Tauchgänge an Plätzen wie Maaya Thila profitieren in diesen Monaten von klarer Sicht. Zwischen Mai und Oktober verändert der Südwestmonsun das Wetter, vor allem im Baa-Atoll oder rund um Hithadhoo. Regen und Wind treten häufiger auf, doch die Temperaturen bleiben konstant warm. Für Reisende, die Naturbeobachtungen wie Mantaansammlungen in der Hanifaru Bay erleben möchten, kann diese Zeit dennoch interessant sein.
Auf den Malediven entstehen zahlreiche Aktivitäten, die eng mit der Inselwelt verbunden sind. Rund um Rasdhoo oder im Süd-Ari-Atoll stehen Tauchplätze wie Kudarah Thila für Touren bereit, die steile Wände und Strömungen zeigen. Schnorcheln am Hausriff von Ukulhas bietet regelmässig Einblicke in Korallen und kleine Schwärme. Auf Thulusdhoo im Kaafu-Atoll nutzen Surfende die beständigen Wellen an Spots wie Cokes. Wer lokale Eindrücke sucht, besucht auf Hulhumalé den Markt an der Nirolhu Magu, wo täglich frischer Fisch verarbeitet wird. Ruhigere Aktivitäten wie Yoga auf den Holzdecks kleiner Resorts, etwa auf Veligandu, schaffen strukturierte Tagesabläufe in unmittelbarer Nähe zum Wasser.
Die Unterbringung auf den Malediven reicht von kleinen Gästehäusern auf Inseln wie Maalhos im Baa‑Atoll bis zu grosszügigen Villen in Resorts wie auf Soneva Fushi. Viele lokale Inseln bieten Zimmer entlang der Hauptgassen, oft in kurzer Distanz zu Restaurants und Bootsanlegern. In 5‑Sterne‑Resorts des Lhaviyani‑Atolls entstehen Unterkünfte über dem Wasser, die über Holzstege erreichbar sind und direkten Zugang zur Lagune bieten. Familien nutzen auf Dhigurah einfache Strukturen mit Mehrbettzimmern und kurzen Wegen zum Strand. In Malé stehen Stadthotels nahe der Boduthakurufaanu Magu, die sich für kurze Aufenthalte eignen. Unterschiede zeigen sich je nach Insel in Service, Grösse und Nähe zu Riffen oder Transportwegen.
Indischer Ozean: Länderübersicht
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