Zypern Ferien
"Kalós órisis" – “Willkommen” auf der Insel der Aphrodite! Zypern entfaltet in Orten wie Paphos, Lefkara oder entlang der Küste von Ayia Napa eine Mischung aus mediterranem Alltag und jahrtausendealten Spuren. In Paphos wird man von Ruinen begleitet, die älter sind als so manches Geschichtsbuch, während gleich daneben ein frisch gepresster Orangensaft serviert wird. In Lefkara werden noch heute die feinen Spitzen geknüpft, für die das Dorf seit Jahrhunderten bekannt ist und während Ayia Napa Ferien wirkt das Strandleben lebhaft, eingerahmt von einer Küste, die sich endlos blau ins Meer zieht.
Wer Zypern Badeferien plant, erlebt an Stränden wie der Fig Tree Bay nicht nur ruhige Abschnitte, sondern auch kleine Momente, die hängen bleiben: Fischerboote aus Paralimni, die kurz anlegen, Kinder, die im seichten Wasser spielen, oder das leise Klirren von Geschirr aus den Tavernen oberhalb der Bucht. In den Gassen von Polis trifft man auf Werkstätten, in denen Silberarbeiten, Stoffe oder Süssigkeiten noch von Hand entstehen; oft mit einem kurzen Schwatz, bevor man weiterzieht. Diese Kombination aus Nähe zum Meer und authentischer Umgebung prägt jede Reise.
Wer Ferien am Mittelmeer plant, findet bei Migros-Ferien ein passendes Angebot mit Flug und Hotel Zypern für unbeschwerte Tage.
Zypern Urlaub: Lage, beste Reisezeit und Anreise
Die Insel Zypern liegt im östlichen Mittelmeer, zwischen der Südküste der Türkei und der Region Levante, und verbindet griechische sowie nahöstliche Einflüsse. Mit knapp 9’300 Quadratkilometern ist sie die drittgrösste Insel im Mittelmeer und gehört seit 2004 zur Europäischen Union. Mit rund 320 Sonnentagen im Jahr zählt sie zudem zu den sonnigsten Regionen Europas.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, was man sucht. Für Badeferien eignen sich Mai bis Oktober, wenn das Wasser angenehm warm ist und die Strände lange Tage bieten. Wer es milder mag, findet im Frühling und Herbst ideale Bedingungen für Ausflüge, Wanderungen im Troodos-Gebirge oder gemütliche Tage in kleinen Häfen wie Zygi oder Latchi.
Von März bis Mai erwacht Zypern so richtig zum Leben. Die Temperaturen steigen langsam von etwa 18 auf 25 Grad. In dieser Zeit wirkt die Insel besonders frisch: Im Akamas blühen die Hänge, die Wege sind gut begehbar und man hört oft nur Wind, Zikaden und das Meer unten in den Buchten.
Im Sommer wird es deutlich wärmer. In Larnaka sind 32 bis 35 Grad keine Seltenheit, weshalb viele den Tag am Wasser verbringen und Bootsfahrten weit verbreitet sind. Abends zieht es viele in die Tavernen direkt an der Promenade.
Der Herbst bringt angenehm warme 24 bis 26 Grad im Meer. Orte wie der alte Hafen von Limassol werden ruhiger und Spaziergänge entlang der Mole fühlen sich entspannter an.
Wer den Winter wählt, trifft auf eine Insel, die sich von ihrer alltäglicheren Seite zeigt: mild um die 15 bis 18 Grad. Ideal für Museumsbesuche in Nikosia, für einen Kaffee in den schmalen Gassen der Altstadt oder für einen Rundgang über Märkte wie den Municipal Market.
Dank Direktflügen ab Basel, Zürich, Bern und Genf nach Larnaka lassen sich Zypern Ferien unkompliziert beginnen. Die Flugdauer von rund 3,5 bis 4 Stunden ist angenehm kurz, und nach der Landung erreicht man Orte wie Polis, Ayia Napa oder Pissouri in überschaubarer Zeit.
Ferien Zypern: Sehenswürdigkeiten
Die Sonneninsel im Mittelmeer bietet viele Orte, an denen man die Geschichte der Insel ganz direkt spürt. In Paphos lohnt sich ein Spaziergang durch das archäologische Areal Kato Paphos, wo gut erhaltene Mosaikböden Szenen aus dem römischen Alltag zeigen. In Famagusta wirken die hohen Mauern der alten venezianischen Festung und die Lala‑Mustafa‑Pasha‑Moschee wie ein kurzer Blick in verschiedene Zeiten, die hier nebeneinander weiterleben. Am Alten Hafen von Limassol stehen renovierte Lagerhäuser aus hellem Stein, heute gefüllt mit kleinen Läden und Cafés. Der Übergang zur Altstadt ist fliessend, und man spürt, wie sich das frühere Hafenleben mit dem heutigen mischt. Weiter im Landesinneren liegt Lefkara, ein ruhiges Dorf mit engen Gassen und Werkstätten, in denen traditionelle Spitzenstickerei noch von Hand entsteht und zyprische Handwerkskultur weitergegeben wird. Nicht weit davon entfernt liegt das Kloster Kykkos im Troodos-Gebirge mit goldenen Ikonen und dunklen Holzschnitzereien, die tief in der byzantinischen Tradition verwurzelt sind.
Wer abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten unterwegs ist, wird in Limassol noch auf eine andere Art fündig. Im Street-Art-Viertel der Stadt haben lokale und internationale Künstler ganze Häuserfassaden gestaltet, beim Schlendern wirkt das Viertel wie ein offenes Freilichtmuseum. Etwas ausserhalb von Ayia Napa liegt zudem der Sculpture Park mit heute über 200 Skulpturen aus Stein und Metall.
Reisehinweis zu Famagusta: Famagusta liegt im türkisch besetzten Nordteil. Der Übergang ist mit ID/Pass problemlos möglich, aber der Versicherungsschutz für Mietwagen aus dem Süden gilt dort oft nicht.
Königsgräber von Nea Paphos
Die Königsgräber von Nea Paphos gehören zu den eindrucksvollsten Anlagen der Insel, auch wenn hier keine Könige begraben wurden, sondern wohlhabende Beamte und Adlige aus der hellenistischen und römischen Zeit. Die antiken Grabanlagen stammen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und gehören zum UNESCO-Welterbe. Beim Rundgang fällt auf, wie gross und offen viele Anlagen sind, mit Säulenhöfen, Kammern und Treppen, die eher an kleine Wohnhäuser erinnern. Einige Gräber waren früher bunt bemalt, und Spuren dieser Farben sind an geschützten Stellen noch erkennbar.
Kloster Kykkos
Das Kloster Kykkos ist eines der bekanntesten Klöstern Zyperns und liegt auf rund 1’140 Metern im Troodos-Gebirge, umgeben von Pinien und kühler Bergluft. Die Anlage wirkt trotz ihrer Grösse ruhig: vergoldete Ikonen, dunkle Holzschnitzereien und Innenhöfe, in denen man kurz im Schatten stehen bleibt. Besonders populär ist die Ikone der Jungfrau Maria, die, laut Überlieferung, vom Evangelisten Lukas stammen soll und deshalb nie direkt gezeigt wird. Erzbischof Makarios III., der erste Präsident der Republik Zypern, war als Kind Novize in Kykkos. Sein Grab befindet sich auf einem nahegelegenen Hügel.
Ausgrabungen von Kourion
Die Ausgrabungen von Kourion liegen auf einer Klippe über dem Meer, zählen zu den bemerkenswertesten Orten auf Zypern und bieten einen faszinierenden Einblick in die antike Geschichte Zyperns. Die antike Stadt war einst ein bedeutendes Zentrum der Insel und was heute noch steht, lässt sich gut erahnen: ein grosses, gut erhaltenes römisches Theater, Mosaikböden, Badeanlagen und ein frühchristliches Basilika-Fundament. Das Theater wird bis heute genutzt; im Sommer finden dort Open-Air-Konzerte und Aufführungen statt, mit dem Mittelmeer als Hintergrund.
Altstadt von Nikosia
Nikosia ist die letzte geteilte Hauptstadt der Welt; das allein macht sie zu einem besonderen Ort. Mitten durch die Altstadt verläuft die Grüne Linie, eine Pufferzone, die seit 1974 die griechisch- und türkisch-zyprische Seite trennt. Innerhalb der venezianischen Stadtmauern, die aus dem 16. Jahrhundert stammen, liegen enge Gassen, kleine Läden, Cafés und Werkstätten, in denen noch heute von Hand gearbeitet wird. Rund um die Ledra‑ und Onasagorou‑Strasse mischen sich traditionelle Häuser mit modernen Spots. Ein Besuch der Altstadt lohnt sich für alle, die Geschichte und Architektur schätzen.
Lefkara
Lefkara ist eines der bekanntesten Bergdörfer Zyperns und liegt ruhig in den Hügeln zwischen Limassol und Larnaka. Die Gassen sind eng und die Häuser aus hellem Stein. Namhaft ist Lefkara vor allem für seine Spitzenstickerei, die sogenannte Lefkaritika. Die Muster werden seit Generationen von Hand gefertigt und wurden 2009 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Neben der Stickerei ist das Dorf auch für sein handgefertigtes Silberschmiedehandwerk angesehen. Durch die Lage am Hang hat man immer wieder schöne Ausblicke über die umliegenden Hügel und die weiten Täler.
Zypern: Regionenübersicht
Ferien auf Zypern: Unsere Ferienideen
Unabhängig davon, ob die Ferien Zypern im Oktober oder April liegen, bietet die Insel für unterschiedliche Ansprüche ideale Bedingungen: All Inclusive, Last Minute, Adults Only oder Familien mit Kindern? Sie haben die Auswahl.
Wer gerne isst, sollte unbedingt ein Meze probieren: Viele kleine Teller, die man teilt und die einen guten Eindruck von der zyprischen Küche geben. Halloumi, Hummus, gegrilltes Fleisch, Dips.
Richtig flexibel wird es mit einem Roadtrip im Mietwagen. Die Insel ist überschaubar, und unterwegs entdeckt man oft Dinge, die nicht im Reiseführer stehen: ein Dorfplatz in Lefkara mit traditionellen Kaffeehäusern, ein Aussichtspunkt über der Küste von Peyia oder ein kleiner Wochenmarkt bei Sotira, auf dem Oliven und Gemüse direkt aus der Region verkauft werden. Nur zur Erinnerung: In Zypern gilt der Linksverkehr. Ein Automatikgetriebe erleichtert die Umstellung spürbar.
Wer Natur mag, kann im Akamas-Gebirge an einer kleinen Öko-Tour teilnehmen; dort besucht man lokale Produzenten, probiert Kräuter und Honig und erfährt, wie die Region geschützt wird.
Zum Tauchen und Schnorcheln ist das Museum of Underwater Sculpture in Ayia Napa einen Besuch wert: Rund 93 lebensgrosse Skulpturen stehen auf dem Meeresgrund, Kunst und Meeresschutz in einem. Wer lieber an Land bleibt, findet rund um Protaras und Paphos ruhige Buchten, kleine Häfen und Wege, die sich gut für kurze Spaziergänge eignen.
Auf den Weingütern rund um das Troodos-Gebirge kann man lokale Sorten wie Xynisteri oder Maratheftiko verkosten. Zyprischer Wein ist noch ein echter Geheimtipp und die Gegend drum herum ist sowieso einen Ausflug wert. Und wer einfach nur am Strand liegen möchte: Die Fig Tree Bay bei Protaras gehört zu den schönsten der Insel – türkisblaues Wasser, feiner Sand, fertig.
Was im Koffer für einen Zypern Urlaub nicht fehlen sollte:
- Leichter Tagesrucksack für Ausflüge
- Bargeld Euro (€): viele kleinere Tavernen und Märkte akzeptieren keine Karte
- Mückenschutz für die Abendstunden
- Reissverschluss-Beutel: schützen Handy, Geld und Snacks am Strand oder auf Booten
- Stecker-Adapter: Zypern nutzt den britischen Typ G (dreipolig)
- Reisedokumente / ID: Da Zypern (Süden) zur EU gehört, reicht die ID
Zypern: Highlights
Zypern verbindet historische Orte mit ruhigen Landschaften, die man gut auf eigene Faust entdecken kann. In der Altstadt von Nikosia sieht man schnell, wie unterschiedlich die Stadt geprägt ist: venezianische Mauern, enge Gassen und Gebäude wie die Selimiye-Moschee, die heute als Kirche begann und später umgebaut wurde. Im Troodos-Gebirge führen ruhige Wanderwege rund um Platres durch dichten Kiefernwald, vorbei an kleinen Quellen und alten Steinbrücken. Während Paphos Ferien sind die Königsgräber aus hellem Kalkstein beeindruckend, allein schon wegen ihrer Grösse und dem Kontrast zur Umgebung. Und bei Petra tou Romiou, dem Geburtsort der Göttin Aphrodite, lässt sich beobachten, wie das Licht am späten Nachmittag die Felsen in ein ganz anderes Bild taucht.
Ein Ort, den viele nicht auf dem Radar haben, ist Kalopanayiotis. Das charmante Bergdorf liegt ruhig im Marathasa-Tal, mit alten Steinhäusern, einem UNESCO-geschützten Kloster und natürlichen Schwefelbädern, die seit der Antike genutzt werden.
Troodos-Gebirge
Das Troodos-Gebirge ist das grösste Gebirge Zyperns und bietet eine beeindruckende Kulisse mit seinen hohen Gipfeln und dichten Wäldern. Der höchste Punkt, der Mount Olympos, erreicht knapp 1’952 Meter. Im Gebirge verteilen sich zehn byzantinische Kirchen und Klöster, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, darunter das Kloster Kykkos. Wanderwege führen durch Kiefernwälder, vorbei an Weinbergen und kleinen Dörfern wie Omodos oder Kalopanayiotis. Im Winter gibt es auf dem Troodos tatsächlich Schnee und sogar eine kleine Skistation.
Nissi Beach
Nissi Beach gehört zu den berühmtesten Stränden Zyperns und überzeugt mit feinem weissen Sand und türkisblauer Farbe; ideal zum Baden und für Familien. Das Wasser ist klar und bei Ebbe kann man sogar zur kleinen Insel vor dem Strand hinüberlaufen. Tagsüber läuft Musik aus den Strandbars, aber ein Stück weiter hinten wird es schnell entspannter. Entlang des Strandes gibt es mehrere Anbieter für Wassersport: meist Jetski, Parasailing, Bananenboot und einfache SUP-Boards.
Kap Greco
Kap Greco liegt an der südöstlichen Spitze Zyperns und ist eines der wenigen Gebiete der Insel, das unter strengem Naturschutz steht. Die Felsen fallen steil ins Meer ab und von oben hat man einen weiten Blick über die Küste. Viele kommen zum Spazieren, Schnorcheln oder für kurze Stopps an den bekannten Sea Caves. Beim Schnorcheln entdeckt man oft Meeräschen, Papageifische, kleine Brassen, gelegentlich eine Meeresschildkröte und in den Felsnischen Seeigel oder Anemonen. An Land führen gut ausgeschilderte Wanderwege durch die Halbinsel, vorbei an wilder Vegetation und mit weitem Blick aufs Meer. Im Frühling blüht es hier besonders schön.
Felsen der Aphrodite
Petra tou Romiou, die Felsen der Aphrodite, liegt an der Südwestküste zwischen Paphos und Limassol und gilt laut griechischer Mythologie als Geburtsort der Göttin Aphrodite. Die beeindruckende Felsformation aus weissem Kalkstein, die direkt aus dem Meer ragt, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Wer dreimal um den grössten Felsen schwimmt, soll laut lokalem Volksglauben ewige Jugend erlangen. Ob das stimmt, ist nicht belegt, aber der Versuch lohnt sich allemal. Der Sonnenuntergang hier gehört zu den schönsten auf der ganzen Insel.
Archäologischer Park Paphos
Der Archäologische Park Paphos ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und bietet einen spannenden Einblick in die antike Geschichte Zyperns. Besonders namhaft sind die römischen Villen mit ihren gut erhaltenen Mosaiken, etwa im Haus des Dionysos, Theseus oder Aion. Dargestellt werden Szenen aus der griechischen Mythologie, Jagdszenen und Alltagsbilder, mit einer Detailgenauigkeit, die auch heute noch beeindruckt. Neben den Villen sieht man auch das kleine römische Odeon, die Agora und Reste des Asklepieions, ein Heiligtum für den Gott der Heilkunst.
Zypern: Naturhighlights
Auf gerade mal 9’300 Quadratkilometern findet man auf Zypern Berglandschaften, lange Küstenstreifen und mit Nikosia die letzte geteilte Hauptstadt der Welt. Im Akamas-Gebiet bei Polis führen steinige Wege entlang der Küste, dazwischen stehen alte Johannisbrotbäume. Im Troodos-Gebirge wechseln sich Pinienwälder mit kleinen Terrassenfeldern ab, besonders rund um Platres macht das Wandern hier einfach Spass. Am Kap Greco zwischen Ayia Napa und Protaras formen Kalksteinklippen und Höhlen eine markante Küstenlinie, die sich am Morgen leicht verfärbt. Auf der Akrotiri-Halbinsel sorgen salzige Böden dafür, dass Flamingos im Winter auf den flachen Salzseen stehen. In der Mesaoria-Ebene machen Felder zwischen Nikosia und Famagusta die trockene Seite der Insel sichtbar.
Zwei weitere Naturhighlights:
- Caledonia-Wasserfall: Der grösste Wasserfall Zyperns liegt versteckt im Troodos-Gebirge, nur über einen kurzen Waldweg erreichbar und ist selbst im Hochsommer angenehm kühl.
- Felsenpools von Kritou Terra: natürliche Becken im Westen der Insel mit klarem Wasser, versteckt in einer kleinen Schlucht, abseits der üblichen Routen.
Troodos-Gebirge
Das Troodos-Gebirge ist das grösste Gebirge Zyperns und bietet eine beeindruckende Kulisse mit seinen hohen Gipfeln und dichten Wäldern. Der höchste Punkt, der Mount Olympos, erreicht knapp 1’952 Meter. Im Gebirge verteilen sich zehn byzantinische Kirchen und Klöster, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, darunter das Kloster Kykkos. Wanderwege führen durch Kiefernwälder, vorbei an Weinbergen und kleinen Dörfern wie Omodos oder Kalopanayiotis. Im Winter gibt es auf dem Troodos tatsächlich Schnee und sogar eine kleine Skistation.
Akamas-Halbinsel
Die Akamas-Halbinsel im Nordwesten Zyperns ist eines der letzten wirklich unberührten Gebiete der Insel. Viele Wanderwege wie der Aphrodite Trail oder der Adonis Trail führen durch die Halbinsel, entlang der Küste, vorbei an niedrigen Sträuchern, Felsen und kleinen Buchten. Rund um die Lara Bay ist der Strand weitgehend naturbelassen, weil hier Meeresschildkröten nisten; im Sommer legen dort Caretta-Caretta-Schildkröten ihre Eier ab. Die Sea Caves und der Blick Richtung Blue Lagoon gehören zu den bekanntesten Stopps, und das Wasser ist an vielen Stellen klar genug zum Schnorcheln.
Avakas-Schlucht
Die Avakas-Schlucht liegt auf der Akamas-Halbinsel im Westen Zyperns und ist eine der eindrücklichsten Naturlandschaften der Insel. Ein schmaler Fluss hat sich über Jahrtausende durch den Kalkstein gegraben; das Ergebnis sind Felswände, die stellenweise bis zu 30 Meter hoch sind und so nah beieinander stehen, dass kaum Sonnenlicht durchkommt, was im Sommer für eine angenehme Kühle sorgt. Der Wanderweg ist teils steinig, teils glatt, deshalb lohnt sich gutes Schuhwerk. Eine Besonderheit: In der Schlucht wächst die endemische Zyprische Tulpe, die nur hier und an wenigen anderen Stellen der Insel vorkommt.
Salzsee von Larnaka
Der Salzsee von Larnaka liegt mitten in der Stadt – oder fast. Gerade mal einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt erstreckt sich eine der grössten Salzlagerstätten des Mittelmeerraums. Im Winter füllt sich der See mit Wasser, und grosse Gruppen von Flamingos, die auf dem Weg zwischen Afrika und Europa hier Halt machen, nutzen ihn als Rastplatz. Wenn der Wasserstand niedrig ist, sieht man die weissen Salzkrusten am Rand, die je nach Licht leicht rosa wirken können. Rund um den See gibt es einen einfachen Rundweg, der sich gut für kurze Spaziergänge eignet. Im Sommer trocknet der See fast vollständig aus und macht seine helle, rissige Oberfläche sichtbar.
Millomeris Wasserfall
Der Millomeris Wasserfall liegt** in der Nähe von Platres im Troodos-Gebirge** und ist einer der schönsten Wasserfälle Zyperns. Das Wasser fällt rund 15 Meter in die Tiefe, umgeben von dichtem Wald und Felsen. Der Wanderweg dorthin führt durch eine ruhige Waldlandschaft und dauert vom Parkplatz aus etwa 30 Minuten, angenehm schattig und auch im Sommer gut begehbar (empfehlenswert: festes Schuhwerk). Viele verbinden den Besuch mit einem kurzen Spaziergang durch den schattigen Wald rundherum.
Zypern: Top Strände
Zypern hat viele schöne Strände, die sich gut für entspannte Badetage eignen. Die Fig Tree Bay in Protaras gehört zu den schönsten der Insel: feiner Sand, ruhiges Wasser, und im Hintergrund ziehen kleine Fischerboote vorbei. Am Nissi Beach in Ayia Napa fällt das flache, klare Wasser auf; ideal für kurze Pausen im Meer. Die Coral Bay bei Paphos punktet mit seiner halbmondförmigen Form, die das Wasser schön abschirmt. Der Governor’s Beach bei Limassol hat helle Felsplatten, die sich am Nachmittag schnell erwärmen. In der Konnos Bay zwischen Ayia Napa und Protaras liegt ein schmaler Sandstreifen zwischen steilen Hängen mit Pinien.
Geheimtipp: Der Alagadi Beach im Norden Zyperns ist ein langer Naturstrand und gilt als einer der wichtigsten Brutstrände für Meeresschildkröten im gesamten Mittelmeer.
Nissi Beach
Nissi Beach gehört zu den berühmtesten Stränden Zyperns und überzeugt mit feinem weissen Sand und türkisblauer Farbe; ideal zum Baden und für Familien. Das Wasser ist klar und bei Ebbe kann man sogar zur kleinen Insel vor dem Strand hinüberlaufen. Tagsüber läuft Musik aus den Strandbars, aber ein Stück weiter hinten wird es schnell entspannter. Entlang des Strandes gibt es mehrere Anbieter für Wassersport: meist Jetski, Parasailing, Bananenboot und einfache SUP-Boards.
Konnos Strand
Die Konnos Bay liegt zwischen Ayia Napa und Protaras und ist einer der ruhigeren Strände an der Ostküste. Die Bucht ist von bewaldeten Hängen umgeben, was ihr eine geschützte, fast versteckte Atmosphäre gibt. Das Wasser ist ruhig und sehr klar, weshalb viele hier schnorcheln oder kurze Runden schwimmen. Der Einstieg ins Meer ist flach, und selbst an gut besuchten Tagen bleibt die Atmosphäre eher entspannt. Oberhalb des Strandes führt ein kurzer Weg zu kleinen Aussichtspunkten, von denen man die ganze Bucht überblickt.
Coral Bay
Coral Bay, nördlich von Paphos gelegen, ist einer der beliebtesten Strände der Region. Die halbmondförmige Bucht schützt das Wasser vor Wind und Wellen, was sie besonders für Familien und ruhige Badetage attraktiv macht. Der Sand ist fein und der Einstieg ins Meer ist flach. Rund um den Strand gibt es Tavernen, Sonnenliegen und Wassersportangebote; Pedalos und Jetski-Verleih gehören zum Standardprogramm im Sommer. In der Nähe gibt es einfache Wege, die zu kleinen Felsenbereichen führen, von denen aus man gut ins Wasser schauen kann.
Fig Tree Bay
Die Fig Tree Bay ist in Protaras an der Ostküste Zyperns zu finden und gilt als einer der schönsten Strände der Insel. Das Wasser ist flach, türkisblau und so klar, dass man den Grund sieht. Vor der Küste liegt eine kleine Insel, zu der manche bei ruhiger See hinausschwimmen. Entlang der Bucht fahren immer wieder kleine Boote vorbei, was dem Strand eine entspannte Atmosphäre gibt. Die Bucht ist ideal für Schwimmende und Schnorchelnde, die die Unterwasserwelt erkunden möchten: Zwischen den Felsen schwimmen oft Meeräschen, kleine Brassen, Papageifische und gelegentlich sogar eine Meeresschildkröte.
Governor's Beach
Der Governor’s Beach befindet sich rund 20 Kilometer östlich von Limassol und ist bekannt für seine hellen Felsplatten, die sich schnell erwärmen. Dazwischen liegen kleine Sandbuchten, in denen das Wasser meist ruhig bleibt. Viele kommen wegen der klaren Sicht unter Wasser, denn die Felsen bieten gute Bedingungen zum Schnorcheln. Ein paar Tavernen direkt am Wasser sorgen dafür, dass man den Tag problemlos dort verbringen kann. Der Name stammt aus der britischen Kolonialzeit; der damalige Gouverneur Zyperns soll diesen Strand regelmässig für seine persönlichen Ausflüge genutzt haben.
Zypern: Wissenswertes
Zypern: Häufig gestellte Fragen
Die beste Reisezeit für Zypern liegt meist zwischen April und Juni sowie zwischen September und Oktober. In dieser Phase erreichen die Temperaturen in Larnaka und Paphos oft 22 bis 28 Grad, wodurch sowohl Ausflüge ins Troodos‑Gebirge als auch Stunden am Meer angenehm bleiben. Das Wasser erwärmt sich im Frühling spürbar und erreicht im Frühsommer oft um die 23 Grad. Im Herbst zeigt sich die Küstenregion bei Protaras mit stabilem Wetter und einem Meer, das häufig noch 25 Grad aufweist. Der Sommer eignet sich ebenfalls gut, erreicht jedoch in Orten wie Nicosia Werte über 35 Grad, was Aufenthalte im Inland anstrengender machen kann. Die Übergangsmonate bieten deshalb ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wärme, Aktivität und ruhigen Strassen.
Empfehlenswerte Aktivitäten auf Zypern orientieren sich stark an der Region. In Akamas eignen sich die Küstenwege zwischen Lara Bay und dem Avakas Gorge für leichte Wanderungen. Wer Wassersport bevorzugt, findet in Protaras Abschnitte mit ruhigem Wasser, das sich gut für Stand-up-Paddling eignet. In den Gassen von Lefkara zeigen Silberwerkstätten traditionelle Techniken, die seit Generationen bestehen. Das Troodos-Gebirge bietet rund um Kakopetria beschattete Pfade, die bei warmem Wetter angenehm bleiben. In Paphos führt die Promenade am Hafen entlang kleiner Fischerboote, die frühmorgens zurückkehren. Für kulturelle Eindrücke eignen sich die Ruinen von Kourion, wo Hausreste und Mosaikfragmente vergangene Lebensräume sichtbar machen.
Die Küche Zyperns verbindet Einflüsse aus dem Mittelmeerraum und dem Nahen Osten. In Tavernen von Larnaka wird häufig Halloumi serviert, der über offenem Feuer einen kräftigen Duft entwickelt. In den Dörfern rund um Omodos hat Traubenmost eine lange Tradition, aus dem Süssspeisen wie Soutzoukos entstehen. In Limassol findet man frischen Fisch, der in Häfen wie Zygi direkt verarbeitet wird. In Nikosia gehören Gerichte wie Koupepia, gefüllte Weinblätter, zum alltäglichen Angebot. Die langsame Zubereitung vieler Speisen zeigt sich auch im Tava, einem im Tontopf geschmorten Gericht, das seinen Ursprung in ländlichen Haushalten hat.
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