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Hurghada Marina1 | 1
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Hurghada Ferien

Kaum angekommen, spüren Sie in Hurghada die orientalische Atmosphäre, die zwischen den Cafés rund um die Marina, den Stimmen der Marktstände und dem Duft von Kardamom und Tee lebendig wird. Über 300 Sonnentage im Jahr, eine der artenreichsten Korallenrifflandschaften der Welt und klares Wasser: Ferien in Hurghada bieten alles, was Erholungssuchende und Aktivreisende gleichermassen begeistert.

Rund um die Altstadt El Dahar und die moderne Hurghada Marina zeigt sich das Leben am Roten Meer so, wie es wirklich ist. Am Morgen sortieren Händler in El Dahar ihre Granatäpfel, und vom Hafen trägt der Wind das Tuckern der Boote herüber. Auf den Giftun-Inseln liegen helle Sandbänke neben Korallenblöcken, während in Soma Bay Kites über die Lagune ziehen, weil der Wind hier fast täglich konstant bleibt. Am Fischmarkt mischen sich Barrakuda, Garnelen und Stimmengewirr zu einer unverwechselbaren Stimmung, gleichzeitig färbt das Abendlicht weiter im Landesinneren die Geröllfelder der Red Sea Mountains. Wer Ferien in Ägypten plant, findet bei Migros-Ferien ein passendes Angebot mit Flug und Hotel Hurghada für unbeschwerte Tage.

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Ferien Hurghada: Lage, beste Reisezeit und Anreise

Hurghada liegt an der Westküste des Roten Meeres, rund 450 km südlich von Kairo. Die Stadt zieht sich über mehrere Kilometer entlang der Küste und befindet sich gegenüber der Inselgruppe Giftun und vor den Red Sea Mountains. Von hier sind es etwa 500 km zu den Pyramiden von Gizeh und rund 300 km nach Luxor mit dem Tal der Könige.

Die beste Reisezeit für Hurghada Ferien hängt von den eigenen Vorlieben ab. Für Kultur und Ausflüge ins Landesinnere eignen sich die Monate Oktober bis April, wenn die Temperaturen angenehm bleiben. Badeferien sind fast das ganze Jahr möglich, da das Wasser selten unter 22 Grad fällt und die Küste oft von einer leichten Brise profitiert. Besonders günstige Hurghada Ferien sind meistens von Januar bis März sowie im späten Herbst möglich, wenn die Nachfrage niedriger ist.
Im Frühling fühlt sich das Meer vor Magawish mit 22 bis 24 Grad angenehm frisch an, und die Luft erreicht meist 24 bis 28 Grad. An der Hausriff-Kante in Makadi Bay gleiten erste Fischschwärme vorbei, und in El Dahar lässt sich am Nachmittag gut durch die kleinen Werkstätten und Obststände schlendern.
Im Sommer klettert das Thermometer in Sekalla oft auf 32 bis 38 Grad Celsius, das Meer liegt bei 27 bis 29 Grad. In Soma Bay ziehen Kites über die Lagune und Boote fahren frühmorgens Richtung Orange Bay, bevor die Sonne im Zenit steht.
Der Herbst bleibt stabil. In Sahl Hasheesh liegen die Temperaturen meist zwischen 26 und 32 Grad, das Wasser hält sich bei rund 26 bis 28 Grad. Am Carless Reef sind die Bedingungen dann ruhig genug für längere Tauchgänge.
Im Winter sinken die Werte auf 18 bis 23 Grad, daher heizen viele Hotels ihre Pools. Die klare Luft macht Ausflüge in die Ausläufer der Red Sea Mountains besonders reizvoll, wenn die Felsen am späten Nachmittag in warmes Licht getaucht werden.

Direktflüge aus der Schweiz erreichen den Flughafen Hurghada in etwa 4 bis 5 Stunden. Von dort aus geht es je nach Zielgebiet weiter: Zu Hotels in Hurghada Stadt dauert der Transfer etwa 10 bis 20 Minuten, nach El Gouna etwa 30 bis 45 Minuten und nach Soma Bay rund 40 bis 50 Minuten; je nach Verkehr und Art des Transfers (Shuttle, privater Transfer oder Taxi). So lassen sich Ägypten Ferien in Hurghada unkompliziert buchen.

Klima: Hurghada

Durchschnittlich 3300 Sonnenstunden pro Jahr

Tagesmaximaltemperatur
Sonnenstunden pro Tag
Wassertemperatur
Regentage

Hurghada Urlaub: Sehenswürdigkeiten

Von der El-Mina-Moschee am Hafen bis zur breiten Promenade der Hurghada Marina machen Fassaden, Holztore und Bootsstege sichtbar, wie vielfältig die Stadt gestaltet ist. Holzboote liegen dicht an dicht und an den Werkstätten reicht es nach Farbe und Metall. Auf Big Giftun liegen flache Buchten wie Mahmya mit feinem Sand, während bei Abu Ramada klare Plateaus ideale Bedingungen für leichte Schnorchelgänge bieten. In El Dahar füllen Gewürzsäcke und Kupferkannen die Gassen rund um den Markt und entlang der Sheraton Road liegen ältere Hotels neben kleinen Cafés und Schreinereien.

Neben den bekannten Orten gibt es Bereiche, die seltener im Mittelpunkt stehen. Die Magawish‑Halbinsel im Süden bietet breite Küstenabschnitte mit Seegraswiesen, an denen sich häufig Schildkröten blicken lassen. Wer sich für moderne Kunst interessiert, erreicht ausserdem Desert Breath bei El Gouna, ein grossflächiges Land-Art-Werk in der Wüste, das sich über die offene Ebene gegenüber den Lagunen erstreckt.

Hurghada Marina

Die Hurghada Marina wurde in den frühen 2000er Jahren gebaut und hat das Stadtbild seither deutlich verändert. Heute ist es ein lebendiger Hafen und einer der Orte, an denen sich der Alltag der Stadt gut beobachten lässt. Am frühen Abend legen Ausflugsboote an, und entlang der Promenade mischen sich Cafés, kleine Läden und Werkstätten, in denen noch heute Holz für traditionelle Boote verarbeitet wird. Zwischen den Yachten sitzen Gruppen bei Tee, während Kinder auf den breiten Wegen spielen. Die Marina ist ebenfalls ein idealer Ausgangspunkt für Bootsausflüge und Tauchabenteuer in das Rote Meer.

El Mina Moschee

Die El-Mina-Moschee steht direkt am Hafen von Hurghada und ist einer der markantesten Orientierungspunkte der Stadt. Als ein beeindruckendes Beispiel islamischer Architektur besticht die Moschee mit weissen Kuppeln und die Minarette sind schon von den Bootsstegen aus sichtbar. Im Inneren fällt die schlichte Struktur der Gebetshalle auf, während die Aussenfassade mit feinen Steinreliefs arbeitet, die im Sonnenlicht deutliche Schatten werfen. Die Moschee bietet einen ruhigen Ort der Besinnung und ist ein beliebtes Ziel für alle, die sich für die Kultur und Religion der Region interessieren.

Basar in der Altstadt El Dahar

Der Basar in der Altstadt El Dahar ist einer der ältesten Handelsplätze Hurghadas und bietet ein authentisches Einkaufserlebnis. Zwischen Gewürzsäcken, Kupferkannen und Obstständen verlaufen enge Gassen, in denen Händler schon am Morgen zwischen ihren Ständen arbeiten. Viele Stände sind familiengeführt, einige seit den 1980er-Jahren. Verkauft werden unter anderem getrocknete Hibiskusblüten für Karkadeh-Tee und frisch gebackenes Aish Baladi, das traditionelle ägyptische Fladenbrot aus kleinen Backstuben am Rand des Marktes.

Hurghada Museum

Das Hurghada Museum liegt am südlichen Stadtrand und zeigt eine kompakte Auswahl von rund 600 Objekten an ägyptischer Geschichte: von pharaonischen Statuen über koptische Alltagsgegenstände bis zu Beduinenkleidung aus der Region. Viele Stücke stammen aus staatlichen Depots in Luxor und Kairo und wurden erst mit der Museumseröffnung 2020 öffentlich zugänglich. Besuchende können die Entwicklung der Region nachvollziehen und mehr über die lokale Tradition erfahren.

Schiffswrack Excalibur

Das Wrack der Excalibur liegt südlich von Hurghada in einer Tiefe von etwa 28 Metern und gehört zu den zugänglichsten Spots für Tauchende, die erste Wrackerfahrung sammeln möchten. Das ehemalige Safari-Boot sank 2005 nach einem Brand an Bord und wurde später bewusst an seiner heutigen Position fixiert, damit es nicht weiter abdriftet. Das gesunkene Schiff bietet eine bunte Unterwasserwelt, unter anderem mit Korallen, Rotfeuerfische, Glasfischschwärme und einem gelegentlichen Napoleonfisch.

Ferien Hurghada: Unsere Tipps und Empfehlungen

Hurghada eignet sich für alle, die Strandferien mit kleinen Ausflügen kombinieren möchten. Entlang der Buchten liegen Buchten wie Makadi Bay oder Sahl Hasheesh, wo man direkt vom Strand aus schnorcheln kann. Wer lieber aktiv unterwegs ist, findet in Soma Bay ideale Bedingungen zum Kitesurfen, während Tauchende am Carless Reef oder Abu Ramada gute Sichtweiten haben und dabei unter anderem Falterfische und gelegentlich eine Schildkröte entdecken können. Für einen halben Tag empfehlen wir einen Abstecher in die Altstadt El Dahar: Nicht mit einem festen Plan, einfach durch die Gassen laufen, auf dem Basar schauen, was es gibt und irgendwo einen Tee trinken. Familien mögen oft die kurzen Bootstouren zu den Giftun-Inseln, wo flache Sandbuchten und ruhiges Wasser warten.

Zwei Geheimtipps: Abu Hashish Bay liegt südlich von Hurghada und bietet ein ruhiges und eines der intaktesten Hausriffe der Region; ideal für frühes Schnorcheln mit Schildkröten und gesunden Korallen. Sharm El Naga ist ein kleines Schutzgebiet Richtung Safaga, dessen flaches Strandriff ohne Boot erreichbar ist. Beide Orte sind wenig bekannt und deutlich ruhiger als die üblichen Spots.

Was im Koffer für Hurghada nicht fehlen sollte:

  • Bargeld in kleinen Scheinen für den Basar in El Dahar, Kartenzahlung wird dort kaum akzeptiert
  • Rutschfeste Badeschuhe für Korallenplateaus und steinige Einstiege
  • Dünnes Tuch/Schal für Tempel, Wind auf dem Boot oder klimatisierte Räume
  • Mückenschutz für abends
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Hurghada: Highlights

Vor dem Steg in Sahl Hasheesh liegt eine versunkene Steinanlage in wenigen Metern Tiefe; bei ruhiger See sieht man die Konturen schon von oben, ohne ins Wasser zu müssen. Wer tiefer will, findet rund um Hurghada Hausriffe und Tauchplätze, die per Boot oder direkt vom Steg erreichbar sind: bunte Korallen, Papageifische oder sogar gelegentlich eine Meeresschildkröte. In Soma Bay zieht sich eine schmale Sandbank weit ins Meer hinaus, das Wasser reicht kaum bis zum Knie; ideale Bedingungen für Kitesurfende, die hier auf konstantem Wind zählen können. Wer lieber an Land bleibt, findet in El Gouna und Makadi Bay gepflegte Golfplätze, die ruhig gelegen sind und nicht mitten im Resortbetrieb liegen. El Gouna selbst wirkt fast wie eine kleine Lagunenstadt: Brücken verbinden die Inseln, und am Tamr Henna Square oder an der Abu‑Tig‑Marina sitzt man abends gemütlich am Wasser. Von der Küste bei Magawish sieht man gut die Red Sea Mountains, die wie eine natürliche Kulisse hinter Hurghada stehen.

Ein selten erwähntes Highlight: Das Dolphin House (Shaab el Erg) nördlich von Hurghada ist ein halbmondförmiges Riff, in dessen Lagune sich wilde Delfinschulen regelmässig aufhalten. Wer früh morgens mit einem kleinen Boot hinaus fährt, erlebt sie beim Spielen im Kielwasser, manchmal nur wenige Meter entfernt.

Wüstentour mit Quad

Die Wüstentour mit Quad in Hurghada bietet ein einzigartiges Erlebnis in der beeindruckenden Landschaft der ägyptischen Wüste. Nach einer kurzen Einweisung geht es über sandige Pisten Richtung Inland, vorbei an kleinen Akazien und dunklen Basaltfeldern, die man hier nicht unbedingt erwartet. Viele Touren führen zu einem Beduinencamp, wo süsser Tee serviert wird und man einen Eindruck vom Leben abseits der Küste bekommt. Interessant zu wissen: In der Region liegen mehrere alte Handelsrouten, und an manchen Stellen erkennt man noch Reste früherer Karawanenpfade. Ein unvergessliches Abenteuer für alle, die das Besondere suchen.

Kiteboarden in Soma Bay

Soma Bay, eine Halbinsel rund 45 Kilometer südlich von Hurghada, gilt unter Kitesurfenden als einer der zuverlässigsten Spots Ägyptens. Die Bucht ist fast das ganze Jahr über windstabil, und das Wasser ist durch die geschützte Lage flach. Das ist besonders ideal für Einsteigende und alle, die neue Tricks üben möchten. Die Region ist bekannt für ihre erstklassigen Kitesurf-Schulen, die sowohl Personen ohne Vorkenntnisse als auch Fortgeschrittene passende Kurse anbieten.

Tauchen im Roten Meer

Das Rote Meer gehört zu den artenreichsten Tauchgebieten weltweit, und das, obwohl es eines der salzhaltigsten Meere der Erde ist. Genau diese Eigenschaft sorgt für die aussergewöhnliche Sichtweite, die hier oft 20 bis 30 Meter beträgt. Farbenfrohe Korallenriffe und Meeresbewohner wie Schildkröten, Blaupunktrochen, Muränen und bunte Schwärme von Füsilieren sind hier beheimatet. Bekannte Spots wie Ras Mohammed, Elphinstone oder das Wrack der SS Thistlegorm sind für ihre Steilwände, Strömungen und Grossfischsichtungen berühmt. Wussten Sie schon: An manchen Riffen vor Hurghada leben kleine Kolonien von Rotfeuerfischen, die sich bei Sonnenuntergang in Gruppen zum Jagen zusammentun.

Lagune von El Gouna

El Gouna, rund 25 Kilometer nördlich von Hurghada, ist keine gewachsene Stadt, sondern eine geplante Ferienanlage, gebaut ab den frühen 1990er-Jahren auf ehemaligem Wüstengelände. Was die Stadt prägt, sind die künstlich angelegten Lagunen, die sich zwischen den Hotelinseln und Wohnquartieren hindurchziehen. Viele Hotels liegen direkt an diesen ruhigen Kanälen, sodass man oft nur ein paar Schritte bis zum nächsten Steg hat. Das Wasser in den Lagunen ist flach und windgeschützt, was El Gouna zu einem bekannten Spot für Kite- und Windsurfenden gemacht hat.

Giftun Insel

Die Giftun Insel vor Hurghada ist ein beliebtes Ziel für alle, die die Unterwasserwelt erkunden möchten. Klares Wasser und farbenfrohe Korallenriffe ziehen Schnorchelnde und Tauchfans an. Viele Boote steuern zudem Orange Bay oder Paradise Island an, wo flache Sandbänke perfekte Bedingungen zum Baden bieten. Giftun war eines der ersten Meeresschutzgebiete Ägyptens, und rund um die Insel leben noch heute grosse Schwärme von Fahnenbarschen, die sich im Sonnenlicht rosa färben. An windstillen Tagen kann man mit etwas Glück sogar Delfine in der Nähe der Riffkante beobachten.

Hurghada: Naturhighlights

Zwischen Umm Gamar und Carless Reef liegen mehrere Korallenblöcke, an denen oft Fahnenbarsche und Doktorfische unterwegs sind. Die Strömung ist meist leicht und kommt häufig aus Norden, sodass man entspannt treiben kann. Etwas weiter südlich liegt Shaab Abu Ramada, ein flaches Riffplateau mit Sandzungen und vereinzelten Gorgonien, die bei gutem Licht ihre feinen Fächer zeigen. Am Ufer von Sharm El Naga beginnt das Riff fast direkt an der Wasseroberfläche. Das Meer ist dort oft ruhig, ideal für lange Schnorchelstopps ohne Boot. Wer den Blick vom Meer auf das Land richtet, findet in den Red Sea Mountains eine komplett andere Landschaft. Trockene Wadis wie das Wadi Abu Hashish schneiden sich tief ins Gestein, Geröll trifft auf helle Kalkbänder; die Arabische Wüste beginnt hier direkt hinter der Küste. Am Rand von Soma Bay gibt es zudem ruhige Seegraswiesen, in denen Nadelfische reglos im Wasser stehen, als wären sie eingefroren.

Giftun Insel

Die Giftun Insel vor Hurghada ist ein beliebtes Ziel für alle, die die Unterwasserwelt erkunden möchten. Klares Wasser und farbenfrohe Korallenriffe ziehen Schnorchelnde und Tauchfans an. Viele Boote steuern zudem Orange Bay oder Paradise Island an, wo flache Sandbänke perfekte Bedingungen zum Baden bieten. Giftun war eines der ersten Meeresschutzgebiete Ägyptens, und rund um die Insel leben noch heute grosse Schwärme von Fahnenbarschen, die sich im Sonnenlicht rosa färben. An windstillen Tagen kann man mit etwas Glück sogar Delfine in der Nähe der Riffkante beobachten.

Carless-Riff

Das Carless Reef liegt nördlich von Hurghada und gehört zu den Riffen, die man schnell per Boot erreicht. Es besteht aus zwei Korallentürmen, die steil nach oben wachsen und vielen Rifffischen Schutz bieten. Bei ruhiger See sieht man oft Fahnenbarsche, Doktorfische und gelegentlich sogar eine Muräne, die zwischen den Blöcken hervorschaut. Aber auch Grossfische lassen sich blicken, wie Barrakudaschwärme, Thunfische oder ein seltener Hammerhai in der Tiefe. Die Strömung kann je nach Tageszeit leicht sein, was das Riff auch für weniger erfahrene Schnorchelnde angenehm macht.

Red Sea Mountains

Die Red Sea Mountains ziehen sich westlich von Hurghada entlang und bilden eine trockene, felsige Landschaft, die direkt an die Küste grenzt. Die Berge bestehen aus dunklem Gestein, das sich stark aufheizt, und aus hellen Kalkschichten, die in alten Wadis sichtbar werden. Spannend ist, dass in den Bergen noch alte Karawanenwege verlaufen, die früher Händler zwischen dem Nil und dem Roten Meer nutzten. Einige Spuren sind bis heute erkennbar. Interessante Randnotiz: In abgelegenen Bereichen der Red Sea Mountains leben Nubische Steinböcke, die man mit etwas Glück früh morgens auf Felsvorsprüngen sehen kann.

Hurghada: Top Strände

Mahmya auf Big Giftun ist einer der schönsten Strände der Region und hat hellen, weichen Sand sowie sehr flaches Wasser. Die Ausflugsboote halten in Abstand an festen Moorings, sodass der Strand ruhig bleibt. Orange Bay auf Small Giftun wirkt offener und weiter, und die Farben des Wassers ändern sich je nach Sonnenstand. In Sahl Hasheesh zieht sich die geschützte Bucht über mehrere Kilometer, und der Zugang zur kleinen „versunkenen Stadt“ liegt direkt beim Hauptsteg. Wer El Gouna besucht, findet mit dem Zeytouna Beach einen Inselstrand mit Holzsteg, die Strömung ist meist moderat. Der Old Vic Beach in Hurghada‑Stadt bleibt ein Klassiker, weil er nah an der Sheraton Road liegt. Makadi Bay schliesslich bietet breite Strandflächen mit ruhigen Badezonen hinter Wellenbrechern, ideal für alle, die entspannte Strandtage bevorzugen.

Strand von Sahl Hasheesh

Der südlich von Hurghada gelegene Strand von Sahl Hasheesh bietet feinen Sand und klares Wasser, in dem man manchmal kleine Schildkröten oder Blaupunktrochen vorbeiziehen sehen. Hier können verschiedene Wassersportarten ausprobiert werden, darunter Schnorcheln, Tauchen, Stand‑up‑Paddling oder Kajakfahren. Die Uferpromenade ist breit und gepflegt, ideal für Spaziergänge am frühen Morgen. Vor der Küste liegen zudem mehrere künstlich angelegte Riffstrukturen, die sich über die Jahre zu kleinen Lebensräumen für Jungfische entwickelt haben.

Makadi-Bucht

Die Makadi-Bucht liegt zwischen Hurghada und Safaga und ist ein beliebtes Resort am Roten Meer. Der Strand selbst fällt durch seinen hellen, feinen Sand auf, und das Wasser wird langsam tiefer, was Baden auch für Kinder unkompliziert macht. Direkt vor vielen Hotels liegen Hausriffe, in denen man mit etwas Glück kleine Schildkröten oder Blaupunktrochen sieht. Wer aktiv sein möchte, findet nebst Schnorcheln und Tauchen gute Bedingungen für SUP, Kajakfahren oder Tretbootfahren.

Orange Bay

Die Orange Bay auf Small Giftun zählt zu den beliebtesten Stränden von Hurghada und liegt im Giftun‑Insel‑Naturschutzgebiet, was erklärt, warum das Riff hier noch so intakt ist. Der Strand selbst ist hell und weich, das Wasser bleibt lange flach und eignet sich gut zum Baden oder für eine Schnorchel-Session. Warum der Name? Der Name kommt nicht von der Farbe des Wassers, sondern vom warmen Licht, das die Bucht am späten Nachmittag in ein orangefarbenes Glühen taucht.

Mahmya

Der Mahmya-Strand auf Big Giftun gehört zu den ruhigeren Ausflugszielen vor Hurghada. Der Sand ist weich unter den Füssen und das Meer wird erst nach einigen Metern tiefer, daher ist der Strand sehr beliebt zum Baden, auch mit Kindern, oder zum Schnorcheln. Vor Ort gibt es einfache Holzwege, schattige Sitzbereiche und ein kleines Restaurant, das frischen Fisch und leichte Snacks anbietet. Fun Fact: Mahmya liegt in einer Zone, in der sich oft Papageifische aufhalten, die den Sand am Boden „durchkauen“. Dadurch entsteht ein Teil des feinen Sandes, für den die Insel bekannt ist.

Hurghada: Wissenswertes

Landessprache
Arabisch
In Hurghada können Touristen sich gut auf Englisch verständigen, während Deutsch weniger verbreitet ist.
Landeswährung
Ägyptisches Pfund (EGP)
Gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.
Zeitverschiebung
Im Winter +1 Stunde, im Sommer keine Zeitverschiebung.
Osteuropäische Zeit (OEZ)
Strom
220 Volt Wechselstrom
Es wird ein Adapter empfohlen.

Hurghada: Häufig gestellte Fragen

Die beste Reisezeit für Hurghada liegt in den Monaten März bis Juni sowie Oktober und November. In dieser Phase bewegt sich die Temperatur am Roten Meer häufig zwischen 24 und 30 Grad, wodurch sich Aufenthalte in Küstenbereichen wie der Marina von Hurghada oder entlang der Promenade von El Mamsha angenehm gestalten. Die Bedingungen schaffen einen stabilen Rahmen für Aktivitäten im Freien, da die Hitzeperioden des Hochsommers am Standort Hurghada oft über 35 Grad erreichen. Im Frühjahr und Herbst bleibt das Wasser am Roten Meer meist über 22 Grad, was am Strand von Sahl Hasheesh oder in der Bucht von Makadi Bay gleichmässige Voraussetzungen für längere Aufenthalte im Wasser bietet.

In Hurghada bieten Küstenabschnitte wie Sahl Hasheesh oder die Marina von New Hurghada strukturierte Möglichkeiten für Wassersport. Schnorcheln an Riffen bei Giftun Island vermittelt einen direkten Bezug zu den standorttypischen Meereszonen des Roten Meers. In El Dahar ermöglichen lokale Märkte Beobachtungen des alltäglichen Handels. Entlang von El Gouna, nördlich von Hurghada, stehen regelmässig gesicherte Routen für Ausfahrten mit Booten oder Kajaks zur Verfügung. Die Wüstenregion östlich der Arabischen Wüste nahe Hurghada wird häufig für geführte Touren genutzt, bei denen sich geologische Besonderheiten der Region nachvollziehen lassen. Die strukturierte Auswahl an konkreten Orten schafft Orientierung für eine gezielte Planung.

Die lokale Küche in Hurghada orientiert sich an Zutaten aus der Region rund um das Rote Meer und den Märkten in El Dahar. In einfachen Restaurants nahe der Sheraton Road werden häufig Gerichte mit Bohnen, Linsen oder Reis serviert, die an traditionelle Zubereitungen aus Oberägypten erinnern. Fisch aus den Fanggebieten vor Hurghada, etwa aus der Nähe von Safaga, wird oft gegrillt oder gedünstet angeboten. In Lokalen rund um die Marina von Hurghada entstehen Speisen, die Gewürze wie Kreuzkümmel, Sesam oder Koriander nutzen, ohne stark aromatisiert zu wirken. Die Küche weist dadurch klar erkennbare regionale Bezüge auf, die sich an den vorhandenen Produkten und Handelswegen orientieren.